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Gastromarketing mit... Blogs

Aktualisiert: März 2


Content Marketing ist in aller Munde - das ist das "Unterhalten und Informieren" der Gäste ohne werbenden Effekt - ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Plattform dafür. Man gibt den Lesern Tipps, informiert über Herstellungsverfahren, erzählt über den Alltag im Unternehmen oder stellt Teammitglieder vor.


Im Hotellerie- und Gastronomiebereich ist die Bindung des Gastes an das Unternehmen meist stärker als in vielen anderen Branchen. Der Gast verbringt im Unternehmen einen längeren Zeitraum, knüpft in diesem Kontakt zu Kellnern, Empfangs- oder Barpersonal. Meist wird dieser Zeitraum als besonders angenehm empfunden, wird mit Freunden oder der Familie verbracht. Das Essen wird als Genuss angesehen, ebenso wie die einzelnen Annehmlichkeiten, die das Hotel zu bieten hat. 

So hat der Gast im Idealfall also bereits eine recht hohe emotionale Bindung an das Gastronomieunternehmen und freut sich zusätzlich einige Interna aus dem von ihm so hochgeschätzten Unternehmen zu erfahren. 


Er wird interessiert das Rezept zum Speisekartenklassiker „Beef Wellington“ lesen, die Erlebnisse von Sous Chef Georg auf dem Großmarkt oder die Geheimtipps des Concierge Andreas zum Thema „Wien am Sonntag Nachmittag“. 


Doch ein Unternehmensblog kann noch viel weiter gehen, denn seit einigen Jahren geht es bei dem Betrieb eines Restaurants nicht nur darum, den Hunger der Gäste zu stillen. Hier geht es um großartige Konzepte mit ausgefeilten Philosophien der Betreiber.


Und diese wollen natürlich an den Mann gebracht werden - jeder soll davon wissen und sie verstehen.


Ein Weg ist, auf die Webseite, in die Speisekarte oder auf ein Plakat an der Tür des Restaurants zu schreiben, worum es geht - beispielsweise "Unsere Zutaten sind bio und regional" oder "Alle Speisen sind hausgemacht".




Ein anderer Weg ist es, den Gästen zu erzählen, warum man dies umsetzen möchte, wie es dazu kam, woher die Produkte sind und wie die Herstellung der Speisen tatsächlich von statten geht. Wie zum Beispiel der erste Besuch beim neuen Obstlieferanten war, warum Oma's Erdbeermarmeladen-Rezept das leckerste ist und weshalb man sich in seinem Steakrestaurant dafür entschieden hat nicht nur Filet, sondern Nose to Tail anzubieten.


Geschichten machen immer mehr Eindruck als Werbeslogans, sie machen authentisch und setzen sich in den Köpfen der Menschen fest. Und ab diesem Zeitpunkt beginnen sie eine Bindung zum Unternehmen und vor allem den Menschen dahinter aufzubauen.

Was hat man also vom Schreiben eines Unternehmensblogs?


Gäste, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, die eine hohe Bindung an das Unternehmen haben, es zu jeder Zeit weiterempfehlen und natürlich selbst regelmäßig und in hoher Frequenz nutzen. Und das ohne auf das obligatorische Schnäppchenangebot zu warten. 


Blogs lassen sich zudem meist recht einfach auf der vorhandenen Webseite integrieren und mit den Social Media Kanälen bewerben. Ebenso sind die dort gestreuten Keywords hervorragend für das SEO, das Suchmaschinenmarketing.


Führt Ihr einen Unternehmensblog? Über was schreibt Ihr?

Wir freuen uns über den Austausch mit Euch...

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